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Kreativ – Strategin
Bernadette Gottlieb
Illustratorin, Autorin & Dozentin


Comicprojekt: Projektfond kulturelle Bildung
Mein Comicprojekt 'Liebe' wurde vom Projektfond kulturelle Bildung an der Paula-Fürst-Gesamtschule gefördert und ich darf mitten Kids aus zwei 10. und einer 7. Klasse Figuren, einen Comic sowie ein Wandgemälde in der Schule gestalten.


100 starke Charaktere - Haupt Verlag
Mein neues Kreativbuch für Groß und Klein: '100 starke Charaktere' wird am 1.9.2025 beim Hauptverlag erscheinen.
Auf der Suche nach einem Charakter für ein neues Projekt, zum Beispiel einem Comicbuch, einer Animation, einem Flyer oder einer Verpackung? Oder geht es einfach um die Lust am Zeichnen und Entwickeln von Figuren? Dann ist dies das richtige Buch. Bernadette Gottlieb zeigt, wie man im Alltag neue Charaktere findet. Genaues Hinsehen auf dem Regenspaziergang, im Wartezimmer, im Supermarkt oder beim Müllwegbringen führt zu einer Fülle an Ideen. Diese lassen sich mit Buntstift, Bleistift und als Scherenschnitt umsetzen, sei dies für eine kurze Bildergeschichte oder ein raffiniertes Spieledesign.
Auf der Suche nach einem Charakter für ein neues Projekt, zum Beispiel einem Comicbuch, einer Animation, einem Flyer oder einer Verpackung? Oder geht es einfach um die Lust am Zeichnen und Entwickeln von Figuren? Dann ist dies das richtige Buch. Bernadette Gottlieb zeigt, wie man im Alltag neue Charaktere findet. Genaues Hinsehen auf dem Regenspaziergang, im Wartezimmer, im Supermarkt oder beim Müllwegbringen führt zu einer Fülle an Ideen. Diese lassen sich mit Buntstift, Bleistift und als Scherenschnitt umsetzen, sei dies für eine kurze Bildergeschichte oder ein raffiniertes Spieledesign.


Fury Mami Verlag
Im Oktober 2026 wird mein Comic 'Fury' beim Mami Verlag erscheinen. Eine Hamburger Kulturstiftung hat das Projekt mit einem Literaturstipendium gefördert.


Zeichenkurse & Comicbuch Coaching
Seit über zwei Jahren lehre ich als freie Dozentin an verschiedenen Hochschulen Illustration und Comic in Berlin. Von Charakteren finden, über Akt & Figur, Comics, Storyboards entwickeln, Geschichten finden, Texten über Mappenvorkurse bis hin zu Urban Sketching vor Ort.
Mir bereitet es sehr viel Freude Menschen in meinen Zeichenkursen dort abzuholen, wo sie gerade stehen, sie zu motivieren und in einem sicheren Raum sich weiterentwickeln zu lassen in ihrem eigenen Tempo. Rücksichtnahme und Wertschätzung sind mir sehr wichtig. Vor allem die Freude zu teilen beim kreativ sein.
Neben dem Dozieren, begleite ich auch Comicbuchprojekte auf Anfrage.
„Das erste Treffen mit Dir hat mir den Mut zum Weitermachen gegeben. Insgesamt mutiger zu sein und auch mit Stilen, Bildern und Szenen zu spielen. Es fühlt sich nicht mehr nach einem riesigen Berg an, den ich vor mir habe." Annett Habermann 2025
Melde dich gerne bei mir hibernadettegottlieb@gmail.com
Mir bereitet es sehr viel Freude Menschen in meinen Zeichenkursen dort abzuholen, wo sie gerade stehen, sie zu motivieren und in einem sicheren Raum sich weiterentwickeln zu lassen in ihrem eigenen Tempo. Rücksichtnahme und Wertschätzung sind mir sehr wichtig. Vor allem die Freude zu teilen beim kreativ sein.
Neben dem Dozieren, begleite ich auch Comicbuchprojekte auf Anfrage.
„Das erste Treffen mit Dir hat mir den Mut zum Weitermachen gegeben. Insgesamt mutiger zu sein und auch mit Stilen, Bildern und Szenen zu spielen. Es fühlt sich nicht mehr nach einem riesigen Berg an, den ich vor mir habe." Annett Habermann 2025
Melde dich gerne bei mir hibernadettegottlieb@gmail.com


Kuration Comic-Ausstellung 'Alter Ego' Kommunale Galerie Berlin
In 2024 hatte ich die Ehre eine einer Comic-Ausstellung in der Kommunalen Galerie Berlin kurieren zu dürfen. Mit an Bord waren Malwine Stauss, Mia Oberländer, Nele Brönner, Ulli Lust und Janne Marie Dauer mit ihren Alter Egos. Dabei war ich von der Idee bis hin zur Planung, dem Aufbau, dem Pressetext, sowie der Eröffnungsrede zuständig.
Ausstellung vom 27. April bis 9. Juni 2024 – Eröffnung am Freitag, 26. April 2024, 18 Uhr
Wer wünscht sich nicht ein zweites Leben, eine zweite Persönlichkeit oder gar einen Stellvertreter für sich selbst, wie einen guten Freund, ein Alter Ego? In der Welt der Comics ist das kein Problem. Comic-Künstler:innen verbringen nicht nur Stunden, sondern Jahre oder sogar Jahrzehnte mit einem Werk und so auch mit ihren Charakteren. Es ist nur allzu verständlich, dass eine selbst entwickelte Figur zu einem Teil der eigenen Identität wird.
Ob versteckt hinter einer erfundenen Figur wie Nele Brönners Monkey Girl oder direkt und ungeschützt als sie selbst wie Ulli Lust, mit meterlangen Beinen wie bei Anna von Mia Oberländer, als Tonfigur von Malwine Stauss oder eine auf Leinwand gemalte Cleo von Janne Marie Dauer. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind Figuren eines Comics.
In der Ausstellung präsentieren uns fünf Künstlerinnen ihre Alter Egos. Sie nehmen ihre Schutzhülle ab und geben intime Einblicke in das, was sie bewegt. Sie zeigen uns auch, dass grafische Erzählungen nicht immer nur auf Papier passieren, sondern auch in Form von Skulpturen und Malereien entstehen können.
Künstlerinnen:
Nele Brönner (*1977) lebt in Berlin und arbeitet als Illustratorin, Kinderbuchautorin und Comiczeichnerin. Neles Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. So bekam sie u.a. 2020 das 12-monatige Berliner Comic-Arbeitsstipendium, erhielt die Serafina für Kinderbuchillustration, die Goldmedaille der Stiftung Buchkunst, den Troisdorfer Bilderbuchpreis, den Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis und den Preis der Stadt Wien 2023. Aktuell wird ihr Comic Superglitzer auf der Kinderbuchmesse in Bologna geehrt. Die Illustratorin gestaltete zum Beispiel mit mehreren metergroßen Wimmelbildern den neuen U-Bahnhof Unter den Linden.
Ihr Alter Ego Monkey Girl ist eine Chimäre aus schwarzer Tusche. Sie lebt mit dem Okapi Nightin in einem abgetrennten Stück Welt, Schwemmland. Von dort aus versuchen Pflanzen das Ruder übernehmen und die staunende Menschheit zu überwuchern, bevor diese versteht, wie ihr geschieht.
Janne Marie Dauer (* 1995) ist Comiczeichnerin, Malerin und Illustratorin. Sie lebt und arbeitet in Wien. Ihr neuester Comic Auerhaus ist eine Adaption von Bov Bjerg’s Roman und ist 2023 beim Aufbau Verlag erschienen. Die Künstlerin kam mit der graphischen Erzählung unter die 10 Finalist:innen des Berthold-Leibinger Comicbuchpreises.
Ihr Alter Ego Cleo entstand Ende 2016, als sie persönliche Geschichten aus ihrem Umfeld in Kassel erzählen wollte, aber nicht autobiografisch arbeiten wollte. So entstand der Charakter Cleo. Sie ist eine verschlüsselte Version von ihr und Luise ist nicht nur im Comic ihre älteste und beste Freundin, sondern auch im realen Leben. Cleo ist Germanistik Studentin. Sie schreibt und scheitert. Sie hat Probleme wie Antriebslosigkeit, ist introvertiert, chaotisch und sehr fokussiert auf Luise. Diese Koexistenz wird dann gestört durch eine neue Beziehung von Luise. Cleo ist ein episodischer Charakter in mehreren Zines. Immer Alltäglich. So wird über Ebay Kleinanzeigen eine Lavalampe abgeholt und sie fahren dabei durch die Stadt und erzählen. Geschichten ohne großen Spannungsbogen, die genau spannend durch das Medium Comic werden. Indem sie viele kleine Dinge erzählen, die mit Worten nicht möglich sind.
Ulli Lust *(1967) lebt und arbeitet in Berlin. Sie zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner:innen und gilt als eine Vertreterin des ‚dokumentarischen Comics‘. Seit 2013 ist sie Professorin an der Hochschule Hannover und lehrt dort Zeichnung und Comic. Berühmt wurde sie 2009 mit ihrem autobiographischen Comic-Roman Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens, der in sieben Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Preise erhielt.
Ulli Lust ist ihr eigener Alter Ego, der durch das Vergehen der Zeit zu einem Alter Ego der Vergangenheit wird. Die Comic Zeichnerin versteckt sich nicht. Die einzige Distanz entsteht durch die Jahre und das Zeichnen des Charakters auf Papier.
Mia Oberländer (*1995) lebt seit 2015 in Hamburg. 2019 beendete sie mit der Graphic Novel ANNA ihr Studium bei Anke Feuchtenberger. ANNA wurde 2021 vom Zürcher Verlag «Edition Moderne» veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. Er wurde mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung und einem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Weitere Arbeiten wurden in der deutschen Ausgabe von LE MONDE diplomatique, der französischen Tageszeitung Libération oder dem renommierten Schweizer Comicmagazin Strapazin veröffentlicht. Von 2020-2023 war sie Teil der künstlerischen Leitung des Comicfestival Hamburg.
Mit ihrem Alter Ego Anna erzählt sie eine Geschichte über drei Generationen in einem Dorf. Über Frauen die größer gewachsen sind, als die Gesellschaft es erlaubt. In ihren Panels zeigt sie, dass die Sicht der Welt nur aus Menschen und ihren Normen gemacht ist und Anna nicht nur großartig ist, sondern auch klug und witzig.
Malwine Stauss (* 1993) lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist eine Mitbegründerin vom Squash-Kollektiv. Ihre Graphic Novel Hexen erschien 2021 beim Rotopol Verlag und kam auf die Liste der schönsten Bücher 2021.
Sie zeichnet unter anderem für den The New Yorker, das Zeit Magazin und die Süddeutesche Zeitung.
Malwine malt und zeichnet ihre Alter Egos nicht nur, sondern formt sie auch zu Keramikfiguren. Zu starken Charakteren, die von Freundschaft, Verletzlichkeit, Stärke, Sehnsüchten und Hoffnungen erzählen. Sie lösen beim Betrachten individuelle Graphische Erzählung aus.
Rahmenprogramm
Alter Ego - Charaktere und Narrationen entwickeln
Graphic Novel Workshop mit Janne Marie Dauer
am Samstag, 27.4.2024 von 11 bis 17 Uhr
Der Workshop ist leider schon ausgebucht.
Kuratorinführung mit Bernadette Gottlieb
am Mittwoch, 8.5.2024 um 18 Uhr
Finissage
am Sonntag, 9.6.2024 von 15 bis 17 Uhr
Kuratorinführung mit Bernadette Gottlieb um 15 Uhr.
Die Ausstellung ist offizieller Teil des Satellitenprogramms des Festivals Comic Invasion Berlin
Ausstellung vom 27. April bis 9. Juni 2024 – Eröffnung am Freitag, 26. April 2024, 18 Uhr
Wer wünscht sich nicht ein zweites Leben, eine zweite Persönlichkeit oder gar einen Stellvertreter für sich selbst, wie einen guten Freund, ein Alter Ego? In der Welt der Comics ist das kein Problem. Comic-Künstler:innen verbringen nicht nur Stunden, sondern Jahre oder sogar Jahrzehnte mit einem Werk und so auch mit ihren Charakteren. Es ist nur allzu verständlich, dass eine selbst entwickelte Figur zu einem Teil der eigenen Identität wird.
Ob versteckt hinter einer erfundenen Figur wie Nele Brönners Monkey Girl oder direkt und ungeschützt als sie selbst wie Ulli Lust, mit meterlangen Beinen wie bei Anna von Mia Oberländer, als Tonfigur von Malwine Stauss oder eine auf Leinwand gemalte Cleo von Janne Marie Dauer. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind Figuren eines Comics.
In der Ausstellung präsentieren uns fünf Künstlerinnen ihre Alter Egos. Sie nehmen ihre Schutzhülle ab und geben intime Einblicke in das, was sie bewegt. Sie zeigen uns auch, dass grafische Erzählungen nicht immer nur auf Papier passieren, sondern auch in Form von Skulpturen und Malereien entstehen können.
Künstlerinnen:
Nele Brönner (*1977) lebt in Berlin und arbeitet als Illustratorin, Kinderbuchautorin und Comiczeichnerin. Neles Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet. So bekam sie u.a. 2020 das 12-monatige Berliner Comic-Arbeitsstipendium, erhielt die Serafina für Kinderbuchillustration, die Goldmedaille der Stiftung Buchkunst, den Troisdorfer Bilderbuchpreis, den Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis und den Preis der Stadt Wien 2023. Aktuell wird ihr Comic Superglitzer auf der Kinderbuchmesse in Bologna geehrt. Die Illustratorin gestaltete zum Beispiel mit mehreren metergroßen Wimmelbildern den neuen U-Bahnhof Unter den Linden.
Ihr Alter Ego Monkey Girl ist eine Chimäre aus schwarzer Tusche. Sie lebt mit dem Okapi Nightin in einem abgetrennten Stück Welt, Schwemmland. Von dort aus versuchen Pflanzen das Ruder übernehmen und die staunende Menschheit zu überwuchern, bevor diese versteht, wie ihr geschieht.
Janne Marie Dauer (* 1995) ist Comiczeichnerin, Malerin und Illustratorin. Sie lebt und arbeitet in Wien. Ihr neuester Comic Auerhaus ist eine Adaption von Bov Bjerg’s Roman und ist 2023 beim Aufbau Verlag erschienen. Die Künstlerin kam mit der graphischen Erzählung unter die 10 Finalist:innen des Berthold-Leibinger Comicbuchpreises.
Ihr Alter Ego Cleo entstand Ende 2016, als sie persönliche Geschichten aus ihrem Umfeld in Kassel erzählen wollte, aber nicht autobiografisch arbeiten wollte. So entstand der Charakter Cleo. Sie ist eine verschlüsselte Version von ihr und Luise ist nicht nur im Comic ihre älteste und beste Freundin, sondern auch im realen Leben. Cleo ist Germanistik Studentin. Sie schreibt und scheitert. Sie hat Probleme wie Antriebslosigkeit, ist introvertiert, chaotisch und sehr fokussiert auf Luise. Diese Koexistenz wird dann gestört durch eine neue Beziehung von Luise. Cleo ist ein episodischer Charakter in mehreren Zines. Immer Alltäglich. So wird über Ebay Kleinanzeigen eine Lavalampe abgeholt und sie fahren dabei durch die Stadt und erzählen. Geschichten ohne großen Spannungsbogen, die genau spannend durch das Medium Comic werden. Indem sie viele kleine Dinge erzählen, die mit Worten nicht möglich sind.
Ulli Lust *(1967) lebt und arbeitet in Berlin. Sie zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner:innen und gilt als eine Vertreterin des ‚dokumentarischen Comics‘. Seit 2013 ist sie Professorin an der Hochschule Hannover und lehrt dort Zeichnung und Comic. Berühmt wurde sie 2009 mit ihrem autobiographischen Comic-Roman Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens, der in sieben Sprachen übersetzt wurde und zahlreiche Preise erhielt.
Ulli Lust ist ihr eigener Alter Ego, der durch das Vergehen der Zeit zu einem Alter Ego der Vergangenheit wird. Die Comic Zeichnerin versteckt sich nicht. Die einzige Distanz entsteht durch die Jahre und das Zeichnen des Charakters auf Papier.
Mia Oberländer (*1995) lebt seit 2015 in Hamburg. 2019 beendete sie mit der Graphic Novel ANNA ihr Studium bei Anke Feuchtenberger. ANNA wurde 2021 vom Zürcher Verlag «Edition Moderne» veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. Er wurde mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung und einem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Weitere Arbeiten wurden in der deutschen Ausgabe von LE MONDE diplomatique, der französischen Tageszeitung Libération oder dem renommierten Schweizer Comicmagazin Strapazin veröffentlicht. Von 2020-2023 war sie Teil der künstlerischen Leitung des Comicfestival Hamburg.
Mit ihrem Alter Ego Anna erzählt sie eine Geschichte über drei Generationen in einem Dorf. Über Frauen die größer gewachsen sind, als die Gesellschaft es erlaubt. In ihren Panels zeigt sie, dass die Sicht der Welt nur aus Menschen und ihren Normen gemacht ist und Anna nicht nur großartig ist, sondern auch klug und witzig.
Malwine Stauss (* 1993) lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist eine Mitbegründerin vom Squash-Kollektiv. Ihre Graphic Novel Hexen erschien 2021 beim Rotopol Verlag und kam auf die Liste der schönsten Bücher 2021.
Sie zeichnet unter anderem für den The New Yorker, das Zeit Magazin und die Süddeutesche Zeitung.
Malwine malt und zeichnet ihre Alter Egos nicht nur, sondern formt sie auch zu Keramikfiguren. Zu starken Charakteren, die von Freundschaft, Verletzlichkeit, Stärke, Sehnsüchten und Hoffnungen erzählen. Sie lösen beim Betrachten individuelle Graphische Erzählung aus.
Rahmenprogramm
Alter Ego - Charaktere und Narrationen entwickeln
Graphic Novel Workshop mit Janne Marie Dauer
am Samstag, 27.4.2024 von 11 bis 17 Uhr
Der Workshop ist leider schon ausgebucht.
Kuratorinführung mit Bernadette Gottlieb
am Mittwoch, 8.5.2024 um 18 Uhr
Finissage
am Sonntag, 9.6.2024 von 15 bis 17 Uhr
Kuratorinführung mit Bernadette Gottlieb um 15 Uhr.
Die Ausstellung ist offizieller Teil des Satellitenprogramms des Festivals Comic Invasion Berlin


Soloausstellung Kommunale Galerie Berlin
Unterwegs mit der transsibirischen Eisenbahn - Vom Tagebuch zur Graphic Novel
Ausstellung vom 3. April bis 29. Mai 2022
Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr - Eintritt frei
Als sich die Berliner Künstlerin Bernadette Schweihoff im Januar 2020 auf den Weg machte, um mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostock zu fahren, war die Pandemie noch nicht in Europa angekommen und ein Krieg in Europa nicht vorstellbar.
Bernadette Schweihoff hatte diese längste Eisenbahnstrecke der Welt gewählt, um das eigene Ich zu entdecken - abgeschirmt auf 7m² in einem Eisenbahnabteil – hin und zurück. Der Kontakt zur Außenwelt beschränkte sich meistens auf den Blick aus dem Abteilfenster – draußen war es sowieso bitterkalt. Begleitet wurde sie von ihrem Partner und einem leeren Tagebuch.
In der Ausstellung „treiben“ erzählt die Künstlerin Bernadette Schweihoff in enigmatischen Bildern von dieser Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Angefangen mit Seiten aus ihrem Tagebuch, über Fotografien und die noch von Farbe befreiten Bleistiftzeichnungen bis hin zur fertigen Graphic Novel lädt die Ausstellung dazu ein, an dieser Reise teilzunehmen. Die Zeichnungen und Tagebucheintragungen lassen teilhaben an der inneren Reise der Künstlerin, spiegeln ihre Gedanken- und Vorstellungswelt zwischen weiblichem Verlangen und Identität.
Die Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn ist ein Gefühl. Es ist grafische Poesie oder ein komponiertes Lied in Bildern und Text. Wie ein eigener Song. Und genau das habe ich versucht festzuhalten. Auf der Reise selbst habe ich ein Tagebuch geführt und gezeichnet. Und egal, wo ich ein Lied gehört habe, habe ich es mit einer App gesucht und abgespeichert. Zuhause konnte ich dann mit den Liedern wieder auf Momente zurückgreifen. Und dann waren da noch die einzelnen Stationen, an denen wir ausgestiegen sind. Je weiter wir nach Sibirien kamen, umso mehr hatte sich etwas in mir verändert. Ursprünglich war es ein Abenteuer, aber es wurde zu einem unbeschreiblichen Gefühl, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Was sollte denn schon Großartiges passieren, wenn man nur aus dem Fenster schauen kann für Wochen. Zuerst denkt man, hoffentlich streiten wir uns nicht in dieser 7m²-Büchse.
Die Werke in der Ausstellung dokumentieren das Reisen, Ausbrechen und Ankommen zu sich selbst, auf einer Temperatur-und Farbskala zwischen Rosa und Hellblau. Auch das originale Tagebuch wird in der Ausstellung gezeigt.
Zeitgleich zur Ausstellung mit grafischen Arbeiten und Fotografien erscheint Bernadette Schweihoffs Graphic Novel Debüt treiben - Unterwegs mit der transsibirischen Eisenbahn bei Edition Moderne, Zürich. (ISBN 978-3-03731-231-5, 168 Seiten, farbig, 17 × 24 cm, Klappenbroschur, 24 Euro)
Bernadette Schweihoff, geboren 1984 in Gießen/Hessen, lebt und arbeitet nach Stationen in Passau, Wien, New York City seit 2014 in Berlin. Derzeit studiert sie in der Masterklasse von Anke Feuchtenberger an der HAW Hamburg.
Rahmenprogramm
Samstag, 30. April 2022, 14 Uhr
„Vom Tagebuch zur Graphic Novel“
Buchpräsentation und Signierung mit Bernadette Schweihoff und dem Verlag Edition Moderne, Zürich
Sonntag, 15. Mai 2022, 14 Uhr
Künstleringespräch
Sonntag, 29. Mai 2022, 14-17 Uhr
Finissage - die Künstlerin ist anwesend
Ausstellung vom 3. April bis 29. Mai 2022
Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin
Öffnungszeiten: Di bis Fr 10-17 Uhr, Mi 10-19 Uhr, Sa und So 11-17 Uhr - Eintritt frei
Als sich die Berliner Künstlerin Bernadette Schweihoff im Januar 2020 auf den Weg machte, um mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostock zu fahren, war die Pandemie noch nicht in Europa angekommen und ein Krieg in Europa nicht vorstellbar.
Bernadette Schweihoff hatte diese längste Eisenbahnstrecke der Welt gewählt, um das eigene Ich zu entdecken - abgeschirmt auf 7m² in einem Eisenbahnabteil – hin und zurück. Der Kontakt zur Außenwelt beschränkte sich meistens auf den Blick aus dem Abteilfenster – draußen war es sowieso bitterkalt. Begleitet wurde sie von ihrem Partner und einem leeren Tagebuch.
In der Ausstellung „treiben“ erzählt die Künstlerin Bernadette Schweihoff in enigmatischen Bildern von dieser Reise mit der transsibirischen Eisenbahn. Angefangen mit Seiten aus ihrem Tagebuch, über Fotografien und die noch von Farbe befreiten Bleistiftzeichnungen bis hin zur fertigen Graphic Novel lädt die Ausstellung dazu ein, an dieser Reise teilzunehmen. Die Zeichnungen und Tagebucheintragungen lassen teilhaben an der inneren Reise der Künstlerin, spiegeln ihre Gedanken- und Vorstellungswelt zwischen weiblichem Verlangen und Identität.
Die Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn ist ein Gefühl. Es ist grafische Poesie oder ein komponiertes Lied in Bildern und Text. Wie ein eigener Song. Und genau das habe ich versucht festzuhalten. Auf der Reise selbst habe ich ein Tagebuch geführt und gezeichnet. Und egal, wo ich ein Lied gehört habe, habe ich es mit einer App gesucht und abgespeichert. Zuhause konnte ich dann mit den Liedern wieder auf Momente zurückgreifen. Und dann waren da noch die einzelnen Stationen, an denen wir ausgestiegen sind. Je weiter wir nach Sibirien kamen, umso mehr hatte sich etwas in mir verändert. Ursprünglich war es ein Abenteuer, aber es wurde zu einem unbeschreiblichen Gefühl, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Was sollte denn schon Großartiges passieren, wenn man nur aus dem Fenster schauen kann für Wochen. Zuerst denkt man, hoffentlich streiten wir uns nicht in dieser 7m²-Büchse.
Die Werke in der Ausstellung dokumentieren das Reisen, Ausbrechen und Ankommen zu sich selbst, auf einer Temperatur-und Farbskala zwischen Rosa und Hellblau. Auch das originale Tagebuch wird in der Ausstellung gezeigt.
Zeitgleich zur Ausstellung mit grafischen Arbeiten und Fotografien erscheint Bernadette Schweihoffs Graphic Novel Debüt treiben - Unterwegs mit der transsibirischen Eisenbahn bei Edition Moderne, Zürich. (ISBN 978-3-03731-231-5, 168 Seiten, farbig, 17 × 24 cm, Klappenbroschur, 24 Euro)
Bernadette Schweihoff, geboren 1984 in Gießen/Hessen, lebt und arbeitet nach Stationen in Passau, Wien, New York City seit 2014 in Berlin. Derzeit studiert sie in der Masterklasse von Anke Feuchtenberger an der HAW Hamburg.
Rahmenprogramm
Samstag, 30. April 2022, 14 Uhr
„Vom Tagebuch zur Graphic Novel“
Buchpräsentation und Signierung mit Bernadette Schweihoff und dem Verlag Edition Moderne, Zürich
Sonntag, 15. Mai 2022, 14 Uhr
Künstleringespräch
Sonntag, 29. Mai 2022, 14-17 Uhr
Finissage - die Künstlerin ist anwesend


Edition Moderne Graphic Novel 'Treiben'
Am 8.2.2022, am Frauentag, ist mein erstes Graphic-Novel Debut bei Edition Moderne in der Schweiz erschienen. 2020 habe mein Partner und ich eine fünfwöchige Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn gemacht. Dabei ist diese intime Tagebuch entstanden. Eingeschlossen in einer 7m2 Box, umgeben von reiner Natur. Innen 25 Grad und aussen -40. «Bernadette Schweihoffs intimer Reisebericht entführt uns nicht nur ins tiefste Sibirien, er taucht auch ein in ihre eigene Gedankenwelt. Weiblich, sinnlich, voll spannender Zwischentöne, berührender Charaktere und einem präzisen und liebevollen Blick für all die kleinen Details, die eine Reise unvergesslich und einzigartig machen. Zwischen den Buchseiten spürt man die klirrende Kälte, die endlose Weite, die verblüffende Schönheit und meint, einen Hauch der russischen Seele zu erkennen. In zarten Blau- und warmen Rottönen erzählt dieses starke Début aber auch von der Unterschiedlichkeit der weiblichen und männlichen Perspektive, von weiblicher Lust, der Suche nach Freiheit und davon, dass es schwer ist, ‹die Fakten von der Wahrheit zu unterscheiden› (Sophy Roberts). Beeindruckend.» — Alke Wendlandt, Literaturhaus München







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